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45  Millionen Tonnen Müll produzieren die Deutschen pro Jahr, mehr als fast jedes andere Land

von Tamara Raffa

In der EU ist die Menge des Plastikmülls von 2005 bis 2015 um zwölf Prozent gestiegen – in Deutschland sogar um fast ein Drittel. Nur drei Länder produzieren mehr Müll.

Tamara listet die Müllmengen auf, die in der EU Tag für Tag entstehen und beschreibt die Folgen für Meere und Tiere. Auch die gesundheitlichen Schäden beim Mensch, die durch die Verwendung von Kosmetika hervorgerufen werden können, werden angesprochen.

Und was meint ANU dazu?  “Wir werden daher versuchen, aufzuklären und Alternativen aufzeigen. Insbesondere was die Vermeidung von Plastikmüll betrifft. ” Den Text lesen


©Foto: mauriceangres, public domain (CC0)

Erfolg für Bienenschutz: Mitgliedstaaten stimmen für Freilandverbot von Neonicotinoiden

Mitteilung: Umweltinstitut München e.V.

Die EU-Mitgliedstaaten haben heute dem Vorschlag der Europäischen Kommission zugestimmt, den Einsatz von drei bienengefährlichen Neonicotinoiden im Freiland zu verbieten. Auch die deutsche Bundesregierung, die lange mit ihrer Positionierung gezögert hatte, sprach sich für den Vorschlag aus. Weiterlesen

Das nächste Gartentreffen steht an …

Der nächste Termin im Garten ist auch der erste Arbeitseinsatz:

Termin: Donnerstag, 26. April um 15:00 Uhr
Ort: Naumannstr. 4/ Endresstr. ( zum Stadtplan )
 
Der Garten kann jederzeit besichtigt werden, allerdings gibt es bis auf einen umgegrabenen Acker noch nichts zu sehen. Zugang über die Endresstr. – die Treppe hoch direkt in den Garten, bitte nicht auf dem Firmenparkplatz parken. 

Kontakt für Nachfragen

Hintergrundinfos:

Über ANgrünen …
ANgrünen.de ist eine Initiative von Ansbacher Bürgern für Ansbacher Bürger. Unter dem Motto: “Wir machen’s grün” entsteht hier ein generationenübergreifendes und interkulturelles Gemeinschaftsprojekt mit folgenden Zielen:

  • Steigerung der Attraktivität der Stadt Ansbach
  • Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Profilierung des Standortfaktors Stadt durch familienfreundliche Aktivitäten
  • Stärkung der Lebensqualität in den Städten und des Bewusstseins für die Lebensform Stadt
  • Identifikationsmöglichkeiten schaffen für eine gemeinsame grüne Vision

Wie kann ich ANgrünen?
ANgrünen.de lebt von Ihrem Engagement. Im Moment stehen zwei Projekte zur Wahl: der Ansbacher Holzweg und die Gartenpiraten (Urban Gardening).

weitere Informationen


©Foto: HOerwin56, pixabay.con, Lizenz: CC0

Rote Listen bestätigen Rückgang der Vielfalt der Insekten

Mitteilung: Bundesamt für Naturschutz

Nicht nur die Biomasse der Insekten schwindet, auch deren Vielfalt nimmt erkennbar ab und das seit Jahrzehnten. „Der oft zitierte stumme Frühling ist längst dabei, Realität zu werden. Das wird besonders dann deutlich, wenn die Natur jetzt mit dem Frühjahrsbeginn und zu Ostern nach den frostigen Tagen wieder zum Leben erwacht“, sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Weiterlesen

Kunststoffe in Bioabfällen: eine Herausforderung für die ökologische Kreislaufwirtschaft

Mitteilung: Universität Bayreuth

Privathaushalte, die in ihren Biotonnen neben organischen Abfällen auch Plastik entsorgen, tragen zur steigenden Umweltbelastung durch Kunststoffe bei. Denn viele kommunale Anlagen gewinnen aus diesen Abfällen Biogas und verarbeiten die Rückstände zu organischem Dünger. Trotz umweltschonender Verfahren verbleiben regelmäßig kleinste Kunststoffpartikel im Dünger und gelangen dadurch in Böden und Gewässer. Darauf weist eine Studie der Universität Bayreuth hin, die jetzt in Science Advances erschienen ist. Weiterlesen

Bäume ‚kommunizieren’ beim Wachsen mit ihren Nachbarn

Neue Einsichten in die Waldökologie

Mitteilung: Leuphana Universität Lüneburg

Bäume wachsen in einer artenreichen Nachbarschaft zumeist entschieden besser als etwa in Monokulturen. Das haben Wissenschaftler eines Forschungsverbundes, dem auch die Leuphana Universität Lüneburg angehört, jetzt nachgewiesen. Überraschend für die Forscher war die Einsicht, dass sich die Bäume in unmittelbarer Nachbarschaft sogar gegenseitig unterstützen können. Sie wachsen unter solchen Bedingungen nicht nur schneller, sondern produzieren auch noch mehr Holz. Die Entdeckung dieses Zusammenhangs könnte weitreichende Folgen für Naturschutz und Forstwirtschaft haben, davon sind die Autoren der Studie überzeugt. Ihre Forschungsergebnisse sind jetzt in der international renommierten Zeitschrift ‚Nature Communications’ erschienen. Weiterlesen

Stefan Horndasch ließ sich im Chinook-Kampfhubschrauber nach Grafenwöhr fliegen

Debatte um Überflugverbot: Verwunderung über Aussagen des CSU-Fraktionsvorsitzenden – Keine objektiven Informationen im Kreistag zur Beeinträchtigung von Umwelt und Gesundheit

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Sehr verwundert haben Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt ́s!“ aus dem Landkreis Ansbach die in der Fränkischen Landeszeitung zitierten Aussagen des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Stefan Horndasch, zur Kenntnis genommen. Horndasch begründete seine Ablehnung der Forderung nach einem Überflugverbot von Wohngebieten für US-Kampfhubschrauber sinngemäß mit der Nichtzuständigkeit des Landkreises. Horndasch hatte jedoch nur wenige Tage vor der Abstimmung an einem PR-Termin der Army in Grafenwöhr teilgenommen. Wie das Landratsamt jetzt auf Anfrage der BI bestätigte, erfolgte An- und Rückreise von Horndasch per Chinook-Kampfhubschrauber. Weiterlesen

Näher an Trumps Kanonenrohren als an der eigenen Bevölkerung?

Kommunalpolitiker in Uniform zu Besuch bei der US-Armee.
Freiflug im Kampfhubschrauber „verheerendes Signal gegenüber betroffenen Bürgern“

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Teilweise uniformiert folgten auch einige Kommunalpolitiker aus Westmittelfranken der Einladung des US-Militärs zu einer PR-Aktion in Grafenwöhr, wie die Nürnberger Nachrichten heute berichten. Besonders pikant: Der Hin- und Rückflug erfolgte in einem Chinook-Kampfhubschrauber. Diese Maschinen sind aufgrund ihrer enormen Lärm- und Schadstoffemmissionen für eine signifikante Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität tausender Bürger in der Region verantwortlich. Die von Fluglärm und Abgasen besonders betroffene Stadt Ansbach sagte eine Teilnahme am PR-Termin ab. Weiterlesen

Staatsregierung muss die Bürger schützen, nicht den Fluglärm

Bürgerinitiative Etz langt´s begrüßt Stellungnahmen vieler Kommunen gegen Belastungen durch US-Hubschrauber

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Der Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ begrüßt die klaren Positionen vieler Kommunen in der Region für den Schutz von Gesundheit und Umwelt vor den Belastungen durch die Kampfhubschrauber an den Heliports in Ansbach-Katterbach und Illesheim. In den vergangenen Wochen hatten sich die Städte Ansbach und Bad Windsheim sowie die Gemeinden Sachsen bei Ansbach und Weihenzell per Ratsbeschluss oder Stellungnahme der Verwaltung für den Vorrang des Bürgerwohls vor US-Militärinteressen ausgesprochen. Weiterlesen

Windräder: Wie sich der Stress für Anwohner reduzieren lässt

Mitteilung: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Egal ob beim Einschlafen, Entspannen oder bei Freizeitaktivitäten: Die Geräusche von Windrädern belästigen knapp ein Drittel der Anwohner eines Windparks gar nicht oder nur wenig. Jeder Zehnte erlebt dagegen Stresssymptome, wie Reizbarkeit oder Einschlafprobleme. Aber nicht nur der Lärm ist für die Betroffenen ein Problem, so Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Energy Policy”. Gerade auch eine kritische Haltung gegenüber des Windparks begünstigt das Stressempfinden. Eine bessere Informationspolitik während der Planungsphase könnte der Studie zufolge dabei helfen, die Probleme der Anwohner zu mindern. Weiterlesen