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Ansbach ist die 100. deutsche Stadt mit kommunalem Zirkus-Wildtierverbot

PETA begrüßt wegweisende Entscheidung und ruft andere Städte zur Nachahmung auf
 
Ansbach / Stuttgart, 27. Juni 2018 – Löwen, Elefanten und Co. gehören nicht in die Manege: In Ansbach soll künftig ein Wildtierverbot für Zirkusse gelten. Die knappe Mehrheit des Stadtrats schloss sich dem Antrag der Offenen Linken an. Damit ist Ansbach die hundertste deutsche Stadt, die ein solches Verbot beschließt. PETA begrüßt die wegweisende Entscheidung. Die Tierrechtsorganisation erachtet diesen Schritt sowohl aus Tierschutzgründen als auch aufgrund der Gefahren, die von Großwildtieren wie Elefanten, Großkatzen oder Nashörnern für den Menschen ausgehen, für notwendig. 

„Ansbach nimmt eine Vorbildfunktion ein – verhaltensgestörte Elefanten oder Tiger auf Käfigwagen passen nicht in das Bild einer modernen Stadt“, so Dr. Yvonne Würz, Biologin und Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA. „Wir hoffen, dass der Beschluss der Stadt Ansbach auch Signalwirkung für die CDU/CSU-Fraktion hat, die im Bundestag als einzige Partei ihre Zustimmung zu einem grundsätzlichen Zirkus-Wildtierverbot in Deutschland verweigert.“ Weiterlesen

Bürgerinitiative veröffentlicht Sommernacht-Flugplan der Kampfhubschrauber

Mehr Nachtflüge als in den Vorjahren – BI: „Rücksichtsloses Verhalten des US-Militärs“ –  Erneuter Lärm-Sommer ist Schlag ins Gesicht von Städten und Gemeinden

Mitteilung: Bürgerinitiative „Etz langt´s!“

Die Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ veröffentlicht beiliegend den Sommernacht-Flugplan der US-Kampfhubschrauber an den Militärbasen Ansbach-Katterbach und Illesheim. Die BI wird die Quelle ihrer Information nicht preisgeben, betont aber, die Daten weder von offiziellen Seiten der Armee noch von Kommunen erhalten zu haben. Schon die Überschrift des Dokuments ist nicht uninteressant: Mit „Volle Transparenz“ überschreibt das US-Militär ihre Präsentation. Dabei hatte die Armee bis zuletzt den Sommernacht-Flugplan vor der Bevölkerung verheimlicht. Weiterlesen

Schutz vor Fluglärm per Gesetz verbessern

Mitteilung: Öko-Institut e.V.

Der Bundestag entscheidet in dieser Legislaturperiode, ob die gesetzlichen Anforderungen des Fluglärmschutzgesetzes ausreichen, um die menschliche Gesundheit vor Fluglärm zu schützen. Nun liegt der Fluglärmbericht der Bundesregierung vor, der aktuell in der Länder- und Verbändebeteiligung diskutiert wird. Als Vorarbeit haben das Öko-Institut und das Büro GeräuscheRechner im Auftrag des Umweltbundesamtes das Fluglärmschutzgesetz analysiert. Sie stellen fest, dass vor allem die derzeit geltenden gesetzlichen Grenzwerte gesenkt werden müssen, nach denen die Lärmschutzzonen eingerichtet werden. Dies gewährleistet zwar mehr  passiven Schallschutz, ist jedoch zugleich nur ein Schritt, um die Bevölkerung vor den Belastungen des Fluglärms zu schützen. Dafür muss insbesondere der aktive Schallschutz gestärkt und rechtlich verpflichtend verankert werden. Weiterlesen

45  Millionen Tonnen Müll produzieren die Deutschen pro Jahr, mehr als fast jedes andere Land

von Tamara Raffa

In der EU ist die Menge des Plastikmülls von 2005 bis 2015 um zwölf Prozent gestiegen – in Deutschland sogar um fast ein Drittel. Nur drei Länder produzieren mehr Müll.

Tamara listet die Müllmengen auf, die in der EU Tag für Tag entstehen und beschreibt die Folgen für Meere und Tiere. Auch die gesundheitlichen Schäden beim Mensch, die durch die Verwendung von Kosmetika hervorgerufen werden können, werden angesprochen.

Und was meint ANU dazu?  “Wir werden daher versuchen, aufzuklären und Alternativen aufzeigen. Insbesondere was die Vermeidung von Plastikmüll betrifft. ” Den Text lesen


©Foto: mauriceangres, public domain (CC0)

Erfolg für Bienenschutz: Mitgliedstaaten stimmen für Freilandverbot von Neonicotinoiden

Mitteilung: Umweltinstitut München e.V.

Die EU-Mitgliedstaaten haben heute dem Vorschlag der Europäischen Kommission zugestimmt, den Einsatz von drei bienengefährlichen Neonicotinoiden im Freiland zu verbieten. Auch die deutsche Bundesregierung, die lange mit ihrer Positionierung gezögert hatte, sprach sich für den Vorschlag aus. Weiterlesen

Das nächste Gartentreffen steht an …

Der nächste Termin im Garten ist auch der erste Arbeitseinsatz:

Termin: Donnerstag, 26. April um 15:00 Uhr
Ort: Naumannstr. 4/ Endresstr. ( zum Stadtplan )
 
Der Garten kann jederzeit besichtigt werden, allerdings gibt es bis auf einen umgegrabenen Acker noch nichts zu sehen. Zugang über die Endresstr. – die Treppe hoch direkt in den Garten, bitte nicht auf dem Firmenparkplatz parken. 

Kontakt für Nachfragen

Hintergrundinfos:

Über ANgrünen …
ANgrünen.de ist eine Initiative von Ansbacher Bürgern für Ansbacher Bürger. Unter dem Motto: “Wir machen’s grün” entsteht hier ein generationenübergreifendes und interkulturelles Gemeinschaftsprojekt mit folgenden Zielen:

  • Steigerung der Attraktivität der Stadt Ansbach
  • Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Profilierung des Standortfaktors Stadt durch familienfreundliche Aktivitäten
  • Stärkung der Lebensqualität in den Städten und des Bewusstseins für die Lebensform Stadt
  • Identifikationsmöglichkeiten schaffen für eine gemeinsame grüne Vision

Wie kann ich ANgrünen?
ANgrünen.de lebt von Ihrem Engagement. Im Moment stehen zwei Projekte zur Wahl: der Ansbacher Holzweg und die Gartenpiraten (Urban Gardening).

weitere Informationen


©Foto: HOerwin56, pixabay.con, Lizenz: CC0

Rote Listen bestätigen Rückgang der Vielfalt der Insekten

Mitteilung: Bundesamt für Naturschutz

Nicht nur die Biomasse der Insekten schwindet, auch deren Vielfalt nimmt erkennbar ab und das seit Jahrzehnten. „Der oft zitierte stumme Frühling ist längst dabei, Realität zu werden. Das wird besonders dann deutlich, wenn die Natur jetzt mit dem Frühjahrsbeginn und zu Ostern nach den frostigen Tagen wieder zum Leben erwacht“, sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Weiterlesen

Kunststoffe in Bioabfällen: eine Herausforderung für die ökologische Kreislaufwirtschaft

Mitteilung: Universität Bayreuth

Privathaushalte, die in ihren Biotonnen neben organischen Abfällen auch Plastik entsorgen, tragen zur steigenden Umweltbelastung durch Kunststoffe bei. Denn viele kommunale Anlagen gewinnen aus diesen Abfällen Biogas und verarbeiten die Rückstände zu organischem Dünger. Trotz umweltschonender Verfahren verbleiben regelmäßig kleinste Kunststoffpartikel im Dünger und gelangen dadurch in Böden und Gewässer. Darauf weist eine Studie der Universität Bayreuth hin, die jetzt in Science Advances erschienen ist. Weiterlesen