Tag-Archiv | US-Armee

Nächtlicher Fluglärm durch US-Truppen – Online-Petition

Am 22.05.2018 hat eine lärmgeplagte Bürgerin aus Sachsen bei Ansbach eine Online-Petition zum Fluglärm gestartet, wie die Vorstandschaft der Bürgerinitiative “Etz langt’s” berichtete. Die Petition wird nach Ablauf an die Bundesregierung übermittelt.

Hier geht’s zur Seite der Petition mit weiteren Informationen

Bürgerinitiative veröffentlicht Sommernacht-Flugplan der Kampfhubschrauber

Mehr Nachtflüge als in den Vorjahren – BI: „Rücksichtsloses Verhalten des US-Militärs“ –  Erneuter Lärm-Sommer ist Schlag ins Gesicht von Städten und Gemeinden

Mitteilung: Bürgerinitiative „Etz langt´s!“

Die Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ veröffentlicht beiliegend den Sommernacht-Flugplan der US-Kampfhubschrauber an den Militärbasen Ansbach-Katterbach und Illesheim. Die BI wird die Quelle ihrer Information nicht preisgeben, betont aber, die Daten weder von offiziellen Seiten der Armee noch von Kommunen erhalten zu haben. Schon die Überschrift des Dokuments ist nicht uninteressant: Mit „Volle Transparenz“ überschreibt das US-Militär ihre Präsentation. Dabei hatte die Armee bis zuletzt den Sommernacht-Flugplan vor der Bevölkerung verheimlicht. Weiterlesen

Stefan Horndasch ließ sich im Chinook-Kampfhubschrauber nach Grafenwöhr fliegen

Debatte um Überflugverbot: Verwunderung über Aussagen des CSU-Fraktionsvorsitzenden – Keine objektiven Informationen im Kreistag zur Beeinträchtigung von Umwelt und Gesundheit

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Sehr verwundert haben Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt ́s!“ aus dem Landkreis Ansbach die in der Fränkischen Landeszeitung zitierten Aussagen des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Stefan Horndasch, zur Kenntnis genommen. Horndasch begründete seine Ablehnung der Forderung nach einem Überflugverbot von Wohngebieten für US-Kampfhubschrauber sinngemäß mit der Nichtzuständigkeit des Landkreises. Horndasch hatte jedoch nur wenige Tage vor der Abstimmung an einem PR-Termin der Army in Grafenwöhr teilgenommen. Wie das Landratsamt jetzt auf Anfrage der BI bestätigte, erfolgte An- und Rückreise von Horndasch per Chinook-Kampfhubschrauber. Weiterlesen

Näher an Trumps Kanonenrohren als an der eigenen Bevölkerung?

Kommunalpolitiker in Uniform zu Besuch bei der US-Armee.
Freiflug im Kampfhubschrauber „verheerendes Signal gegenüber betroffenen Bürgern“

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Teilweise uniformiert folgten auch einige Kommunalpolitiker aus Westmittelfranken der Einladung des US-Militärs zu einer PR-Aktion in Grafenwöhr, wie die Nürnberger Nachrichten heute berichten. Besonders pikant: Der Hin- und Rückflug erfolgte in einem Chinook-Kampfhubschrauber. Diese Maschinen sind aufgrund ihrer enormen Lärm- und Schadstoffemmissionen für eine signifikante Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität tausender Bürger in der Region verantwortlich. Die von Fluglärm und Abgasen besonders betroffene Stadt Ansbach sagte eine Teilnahme am PR-Termin ab. Weiterlesen

Staatsregierung muss die Bürger schützen, nicht den Fluglärm

Bürgerinitiative Etz langt´s begrüßt Stellungnahmen vieler Kommunen gegen Belastungen durch US-Hubschrauber

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Der Vorstand der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ begrüßt die klaren Positionen vieler Kommunen in der Region für den Schutz von Gesundheit und Umwelt vor den Belastungen durch die Kampfhubschrauber an den Heliports in Ansbach-Katterbach und Illesheim. In den vergangenen Wochen hatten sich die Städte Ansbach und Bad Windsheim sowie die Gemeinden Sachsen bei Ansbach und Weihenzell per Ratsbeschluss oder Stellungnahme der Verwaltung für den Vorrang des Bürgerwohls vor US-Militärinteressen ausgesprochen. Weiterlesen

Feinstaubbelastung durch US-Kampfhubschrauber in Ansbach: MdB Harald Weinberg kündigt Initiative im Bundestag für Überflugverbot von Wohngebieten an

Mitteilung: DIE LINKE Bayern

Messungen von Bürgern im Ansbacher Stadtteil Obereichenbach ergaben eine bis zu zehnfach höhere Feinstaubbelastung bei Überflügen von US-Kampfhubschraubern als bei Tagen ohne Flugbetrieb. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg (DIE LINKE) aus Ansbach:

„Die ersten Messergebnisse sind in der Tat alarmierend. Sicherlich müssen jetzt noch mehr Daten gesammelt werden. Fest steht allerdings, wie wichtig ein Überflugverbot von Wohngebieten ist.“ Dies habe der Ansbacher Stadtrat bereits 2009 einstimmig beschlossen, mit einem Mindestabstand zur Wohnbebauung von 600 Metern.

Geändert im Sinne Ansbachs habe sich jedoch nichts, erinnert Weinberg: „DIE LINKE hat den Ansbacher Stadtratsbeschluss bereits 2011 zur Abstimmung im Bundestags gestellt. Seinerzeit stimmten CDU/CSU, SPD und FDP dagegen. Die Grünen enthielten sich. Nur DIE LINKE setzte sich konsequent auf Bundesebene für den Schutz von Umwelt und Gesundheit der Menschen im Umfeld der US-Militärbasen Katterbach und Illesheim ein. Diese Unterstützung für die Bevölkerung will ich verbreitern: Mein Ziel ist eine erneute parlamentarische Initiative für ein Nachtflugverbot und Überflugverbot. Dafür will ich nach der Wahl parteiübergreifend alle Abgeordneten der Region gewinnen.“

Pressemitteilung v. 19.9.2017
DIE LINKE Landesverband Bayern
www.die-linke-bayern.de

Harald Weinberg: “Wir müssen den Krieg überwinden oder er überwindet uns!”

Harald Weinberg, MdB
Rede auf dem Ostermarsch am 15.4.2017 in Ansbach

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Bert Brecht meinte einmal: „Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.“

Nach den letzten Wochen fühle ich genau so! Der Wahnsinn von Krieg und Aufrüstung nimmt solche Ausmaße an, dass man schier den Überblick verliert. Mit Vernunft – so das Gefühl – kommt man gar nicht mehr dagegen an.

Lasst uns etwas zurücktreten und gemeinsam den Wahnsinn etwas vermessen:
Die Anzahl der Konflikte auf dieser Welt, die mit Waffengewalt und unter Einsatz von Militär ausgetragen werden, hat sich noch einmal gegenüber den Rekordjahren 2015 und 2016 erhöht. Hunderttausende von Toten – die Statistiken kommen kaum nach und korrigieren immer wieder nach oben – und über 65 Millionen Flüchtlinge weltweit sind die Folge. … weiter


©Foto rechts: Tamara Raffa, CC0

Aktion “Aufrüstung stoppen”

Am Samstag, 05.11., startet in Ansbach die Kampagne verschiedener Ansbacher Bürgerinnen und Bürger “Aufrüstung stoppen” von 10 bis 13 Uhr an der Riviera in Ansbach: In Ansbach und Illesheim soll nicht weiter aufgerüstet werden. Zur Unterstützung kann ein offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel unterzeichnet werden. 

Der Wortlaut des Briefes: Weiterlesen