Archiv | März 2018

Bäume ‚kommunizieren’ beim Wachsen mit ihren Nachbarn

Neue Einsichten in die Waldökologie

Mitteilung: Leuphana Universität Lüneburg

Bäume wachsen in einer artenreichen Nachbarschaft zumeist entschieden besser als etwa in Monokulturen. Das haben Wissenschaftler eines Forschungsverbundes, dem auch die Leuphana Universität Lüneburg angehört, jetzt nachgewiesen. Überraschend für die Forscher war die Einsicht, dass sich die Bäume in unmittelbarer Nachbarschaft sogar gegenseitig unterstützen können. Sie wachsen unter solchen Bedingungen nicht nur schneller, sondern produzieren auch noch mehr Holz. Die Entdeckung dieses Zusammenhangs könnte weitreichende Folgen für Naturschutz und Forstwirtschaft haben, davon sind die Autoren der Studie überzeugt. Ihre Forschungsergebnisse sind jetzt in der international renommierten Zeitschrift ‚Nature Communications’ erschienen. Weiterlesen

Berufsgrundschuljahr für Geflüchtete wird zukünftig geprüft. Bildungsgewerkschaft zeigt sich empört!

Mitteilung: GEW Bayern

Deutlich irritiert zeigt sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern über ein Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. In dem Schreiben werden die Berufsschulen angewiesen, vor Beginn eines schulischen BGJ für Geflüchtete, die Erlaubnis der Ausländerbehörde einzuholen. Für die GEW absolut nicht nachvollziehbar. Weiterlesen

Stefan Horndasch ließ sich im Chinook-Kampfhubschrauber nach Grafenwöhr fliegen

Debatte um Überflugverbot: Verwunderung über Aussagen des CSU-Fraktionsvorsitzenden – Keine objektiven Informationen im Kreistag zur Beeinträchtigung von Umwelt und Gesundheit

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Sehr verwundert haben Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt ́s!“ aus dem Landkreis Ansbach die in der Fränkischen Landeszeitung zitierten Aussagen des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Stefan Horndasch, zur Kenntnis genommen. Horndasch begründete seine Ablehnung der Forderung nach einem Überflugverbot von Wohngebieten für US-Kampfhubschrauber sinngemäß mit der Nichtzuständigkeit des Landkreises. Horndasch hatte jedoch nur wenige Tage vor der Abstimmung an einem PR-Termin der Army in Grafenwöhr teilgenommen. Wie das Landratsamt jetzt auf Anfrage der BI bestätigte, erfolgte An- und Rückreise von Horndasch per Chinook-Kampfhubschrauber. Weiterlesen

Näher an Trumps Kanonenrohren als an der eigenen Bevölkerung?

Kommunalpolitiker in Uniform zu Besuch bei der US-Armee.
Freiflug im Kampfhubschrauber „verheerendes Signal gegenüber betroffenen Bürgern“

Mitteilung: Bürgerinitiative Etz langt’s!

Teilweise uniformiert folgten auch einige Kommunalpolitiker aus Westmittelfranken der Einladung des US-Militärs zu einer PR-Aktion in Grafenwöhr, wie die Nürnberger Nachrichten heute berichten. Besonders pikant: Der Hin- und Rückflug erfolgte in einem Chinook-Kampfhubschrauber. Diese Maschinen sind aufgrund ihrer enormen Lärm- und Schadstoffemmissionen für eine signifikante Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität tausender Bürger in der Region verantwortlich. Die von Fluglärm und Abgasen besonders betroffene Stadt Ansbach sagte eine Teilnahme am PR-Termin ab. Weiterlesen

Geld für die Flüchtlingshilfe kommt bei vielen Initiativen nicht an

Mitteilung: Bertelsmann-Stiftung

Obwohl Flüchtlingsinitiativen in Deutschland oft zusätzliche Finanzmittel benötigen, nimmt mehr als ein Drittel (37 %) von ihnen keine Fördermittel in Anspruch. Das liegt vor allem daran, dass die Gruppen die Anforderungen der Fördermittelgeber nicht erfüllen können, etwa in Bezug auf die Gründung eines Vereins. An fehlenden Fördermittel-Programmen lag es bis 2017 hingegen nicht. Weiterlesen