Archiv | Januar 2018

Gesünder einkaufen

Göttinger Forscher empfehlen Ampelkennzeichnungen auf Lebensmittelverpackungen

Studie: Georg-August-Universität Göttingen

(pug) Insbesondere zum Jahresbeginn achten Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Wahl von Lebensmitteln vermehrt auf Kalorien, Zucker und Fett. Daher ist die Platzierung von bestimmten Nährwertangaben auf der Vorderseite von Produktpackungen ein weitverbreitetes Vermarktungsinstrument der Lebensmittelhersteller geworden. Allerdings bestehen Zweifel, ob solche Kennzeichen Verbrauchern tatsächlich bei der Wahl gesünderer Lebensmittel helfen und welche Formate dafür am besten geeignet sind. Forscher der Universität Göttingen sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Ampelkennzeichen, die Farbkodierung mit Nährwertangaben verbinden, vielen Konsumenten am besten helfen, gesündere Kaufentscheidungen zu treffen. Ihre Studie ist in der Fachzeitschrift Nutrition Reviews erschienen. Weiterlesen

Windräder: Wie sich der Stress für Anwohner reduzieren lässt

Mitteilung: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Egal ob beim Einschlafen, Entspannen oder bei Freizeitaktivitäten: Die Geräusche von Windrädern belästigen knapp ein Drittel der Anwohner eines Windparks gar nicht oder nur wenig. Jeder Zehnte erlebt dagegen Stresssymptome, wie Reizbarkeit oder Einschlafprobleme. Aber nicht nur der Lärm ist für die Betroffenen ein Problem, so Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Energy Policy”. Gerade auch eine kritische Haltung gegenüber des Windparks begünstigt das Stressempfinden. Eine bessere Informationspolitik während der Planungsphase könnte der Studie zufolge dabei helfen, die Probleme der Anwohner zu mindern. Weiterlesen

Nicht über die Dunkelheit jammern, sondern ein Licht anzünden!

Liebe Leserinnen und Leser,

An dieser Stelle – unter der Rubrik “Umweltfreundliches Verhalten” – werden wir in unregelmäßiger Reihenfolge Tipps, Standpunkte, Ideen und Anregungen für ein umweltfreundliches Verhalten vorstellen.

Wir denken  in dem Zusammenhang an

  • alternative Reinigungsmittel,
  • an biologische und natürliche Kosmetika,
  • aber auch an das Verhalten im Verkehr und an die Benutzung möglichst umweltfreundlicher Verkehrsmittel,
  • an Vorschläge und Tipps für “biologisches” Gärtnern,
  • an unser Essen und Trinken,
  • an den Umgang mit Tieren
  • und anderes mehr.

Auch wenn ANU natürlich keine Garantie für die individuelle Verträglichkeit und/oder Wirksamkeit geben kann, hoffen wir aber dennoch, dass unsere Beispiele Schule machen und viele zum Nachdenken und zum Ausprobieren anregen. 

Wer hat noch alternative Vorschläge? Ideen? Meinungen? Tipps? Bitte zuschicken!

Die einzelnen Beiträge erscheinen als Artikel unter der Rubrik
Umweltfreundliches Verhalten


Foto/©: environmental-protection / photoshopper24, pixabay.com, Lizenz: CC0

Alternative Reinigungs- und Kosmetikartikel

Foto/©: Die Rezat / Finn

Schaumbad gefällig? “Alles ist sauber – nur der Fluss darf dreckig sein! Zudem ist Wasser unsere Lebensgrundlage. Wir sollten es besser behandeln!”, schreibt mein Sohn Finn auf seiner Facebook-Seite und veröffentlicht ein Bild dazu von der Rezat, die nicht nur sehr schäumt, sondern auch extrem nach Weichspüler stinkt.

Alternativen zum Saubermachen, die dabei sehr pfleglich mit der Umwelt umgehen, gibt es viele. Hier erste Vorschläge von mir für alternative Putz-, Reinigungs- und Waschmittel oder Kosmetika.

Waschmittel: Indische Waschnüsse sind vor allem ideal für Wolle und Feines, da sie sehr schonend für das Gewebe sind. Ein Weichspüler ist nicht nötig. Bei stärkerer Verschmutzung benutze ich Waschnüsse und zusätzlich eine kleine Portion Vollwaschmittel. Eine heimische Alternative sind Kastanien, die geschält und zerkleinert ebenfalls in Stoffsäckchen in die Waschmaschine gegeben werden können. Weiterlesen

Aluminium – Wie schädlich ist das Leichtmetall?

Im WDR wird seit dem 17.1.2018 der Film “Aluminium – Wie schädlich ist das Leichtmetall?” in der Reihe “Planet Wissen” ausgestrahlt:

Brustkrebs oder Alzheimer – ausgelöst durch Aluminium? Schon länger steht das Leichtmetall in Verdacht, den Körper zu schädigen. Dabei ist es im Alltag kaum zu umgehen: Es steckt in unserer Nahrung, in Deos und sogar in medizinischen Produkten. Wie gefährlich ist Aluminium für unsere Gesundheit? Autoren: Martina Schuch, Jens Hahne, Jakob Kneser, Andrea Wille, Daniel Münter (Quelle: www.planet-wissen.de/video-aluminium–wie-schaedlich-ist-das-leichtmetall-100.html)

 zur Filmseite (der Film kann auch downgeloaded werden)

Hinweis: Sollte der Film im WDR nicht mehr bereitgestellt werden, kann man auf der Planet-Wissen-Seite direkt nach dem Film suchen: www.planet-wissen.de/index.html

Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten: Anpassung nötig

Mitteilung: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung werden das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen. Schon heute gehören derartige Fluten zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen. Wissenschaftler haben jetzt die bis in die 2040er Jahre nötige Erhöhung des Hochwasserschutzes in allen Teilen der Welt berechnet, bis hinunter zu einzelnen Regionen und Städten. Sie stellen fest, dass der Anpassungsbedarf in den USA, in Teilen Indiens und Afrikas, in Indonesien und in Mitteleuropa einschließlich Deutschland am größten ist. Ohne Gegenmaßnahmen wären viele Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen bedroht. Weiterlesen

Fraunhofer IMWS testet umweltfreundliche Mikroplastik-Alternativen in Kosmetikartikeln

Mitteilung: Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Nach wie vor wird in kosmetischen Pflegeprodukten Mikroplastik eingesetzt, obwohl die umweltschädigenden Folgen hinlänglich bekannt sind. Winzige Plastikpartikel aus Peelings und anderen Hautpflegeprodukten gelangen über die Abwassersysteme ins Meer und schließlich in unsere Nahrungskette. In einem Forschungsprojekt hat das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS gemeinsam mit Partnern Materialien getestet, die Mikroplastik in Kosmetikprodukten ersetzen können und biologisch abbaubar sind. Weiterlesen