Archiv | Juni 2016

Handy und Smartphone als Reisebegleiter: strahlungsarm in den Urlaub

information_by_ClkerFreeVectorImages_pixabay_CC0Mitteilung: Bundesamt für Strahlenschutz

Koffer gepackt und ab in den Urlaub. Da darf eins nicht fehlen: das Smartphone. Für viele ist es inzwischen so selbstverständlich im Reisegepäck dabei wie die Zahnbürste. Schnell ein Urlaubsfoto machen und den Freunden schicken, mit dem Liebsten zu Hause telefonieren – dank Mobilfunk kein Problem.

Doch besonders im Auslandsurlaub gilt: Sich kurz zu fassen schont nicht nur die Reisekasse. Denn damit Sprach- und Datenübertragung funktionieren, sendet das Handy hochfrequente elektromagnetische Felder aus. Beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung passiert das direkt am Kopf. Weiterlesen

Bündnis ruft zu sieben Großdemonstrationen gegen CETA und TTIP auf

Gemeinsame Pressemitteilung Bündnis “CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel!”

Mitteilung: Deutscher Gewerkschaftsbund

  • Bundesweit am 17. September weit mehr als 100.000 Teilnehmer/innen erwartet
  • Protest soll Ratifizierung von EU-Kanada-Abkommen im Herbst verhindern

Die Auseinandersetzung um die Handelsabkommen CETA und TTIP geht nach den Sommerferien in die heiße Phase. Im Oktober soll CETA, das bereits fertig verhandelte Abkommen mit Kanada unterzeichnet werden, bis Ende des Jahres sollen die wesentlichen Eckpunkte für das TTIP-Abkommen mit den USA stehen. CETA ist das Abkommen, das zuerst dem Rat der EU vorgelegt wird und in wesentlichen Teilen eine Blaupause für TTIP darstellt. Nach dem Willen der EU-Kommission soll es als reines EU-Abkommen ohne Zustimmung der Parlamente der Mitgliedstaaten beschlossen werden. In die gleiche undemokratische Richtung geht die Absicht, CETA in wesentlichen Teilen bereits vor einer Zustimmung von Bundestag, Bundesrat und den Parlamenten der anderen EU-Mitgliedstaaten vorläufig in Kraft zu setzen. Weiterlesen

PRO ASYL zum EU-Gipfel

Pläne zur Kooperation mit Drittstaaten zur Flüchtlingsabwehr müssen gestoppt werden!

Mitteilung: Pro Asyl

PRO ASYL fordert wie mehr als 100 europäische Organisationen die Pläne der EU zur Kooperation mit Nicht-EU-Staaten zur Flüchtlingsabwehr zu stoppen. Nach dem bekannt gewordenen Entwurf der Schlussfolgerung des Europäischen Rates sollen Drittstaaten gezwungen werden, die Flucht nach Europa zu verhindern und Schutzsuchende zurück zu übernehmen: „To remain partners of the EU, third countries must also cooperate on readmission and return.“ (Auszug aus dem Beschlussvorschlag, S. 3)

Die Europäische Union verabschiedet sich vom Flüchtlingsschutz. Damit wird eine Kettenreaktion ausgelöst. „Wir warnen vor einer enthemmten Politik, die sich zusehends Schritt für Schritt von den Menschenrechten entfernt“,  sagt PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt. „Asyl in Europa soll für Schutzsuchende unerreichbar werden.“ Weiterlesen

Befragung: Jeder Dritte ist bereit, Dinge übers Internet mit anderen zu teilen

Deutschlandweite repräsentative Befragung von 2000 Personen zeigt, dass sich das Online-Teilen zwischen Privatpersonen aus der Nische heraus entwickeln könnte. Bereits über einhundert Plattformen vermitteln zwischen Anbietern und Nutzern in Deutschland.

Mitteilung: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Im Internet gibt es immer mehr Plattformen, die das Teilen zwischen Privatpersonen ermöglichen – seien es Autos, Übernachtungen, Kleidung oder Mitfahrgelegenheiten. Bislang ist zwar nur jeder Zehnte mit solchen Angeboten vertraut, aber fast jeder Dritte könnte sich vorstellen, Dinge übers Internet mit anderen zu teilen, wie eine deutschlandweite Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ergab. Über 2000 Menschen haben die Wissenschaftler in einer repräsentativen Befragung zum sogenannten „Peer-to-Peer-Sharing“, also dem Teilen zwischen Privatleuten, befragt. In Deutschland gibt es bereits über einhundert Internetseiten, die eine Vermittlung zwischen Anbietern und Nutzern ermöglichen.

Knapp sechs Prozent der Befragten gaben an, Angebote zum Apartment-Sharing als Mieter zu nutzen, wohingegen es beim privaten Car-Sharing nur rund zwei Prozent sind. Demgegenüber steht allerdings das Interesse von immerhin fast einem Drittel der Befragten, die sich die Nutzung von Sharing-Angeboten generell vorstellen können. Insbesondere Kleider-Sharing und Mitfahrgelegenheiten sind für viele potenziell attraktiv. „Zwar ist es bei weitem noch keine Mehrheit, die sich für solche Formen des Konsums interessiert, aber die Befragung zeigt deutlich, dass Angebote eines Peer-to-Peer-Sharing sich aus der Nische heraus entwickeln und relevante Marktsegmente erreichen können“, so Studienautor Gerd Scholl vom IÖW. „Insgesamt kommen wir mit unserer Befragung zwar zu deutlich geringeren, aber gleichwohl realistischeren Potenzialen des Peer-to-Peer-Sharing als andere Studien.“ Die Ergebnisse stellte das IÖW am 15. Juni 2016 auf der Konferenz „Sharing Economy zwischen Gemeinwohl und Gewinn“ in Berlin vor. Weiterlesen