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Gesundheitsgefahren durch Blei am Arbeitsplatz

Mitteilung: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.

Berufskrankheiten durch eine Vergiftung mit Blei oder Bleiverbindungen werden nur noch selten gemeldet bzw. anerkannt. Es gibt jedoch durchaus immer noch Arbeitsplätze, an denen Mitarbeiter dem giftigen Schwermetall ausgesetzt sind. Eine arbeitsmedizinische Vorsorge inklusive Biomonitoring kann dazu beitragen, frühzeitig Lücken im Arbeitsschutz aufzudecken und Erkrankungen durch eine chronische Bleibelastung vorzubeugen. Weiterlesen

Geld für die Flüchtlingshilfe kommt bei vielen Initiativen nicht an

Mitteilung: Bertelsmann-Stiftung

Obwohl Flüchtlingsinitiativen in Deutschland oft zusätzliche Finanzmittel benötigen, nimmt mehr als ein Drittel (37 %) von ihnen keine Fördermittel in Anspruch. Das liegt vor allem daran, dass die Gruppen die Anforderungen der Fördermittelgeber nicht erfüllen können, etwa in Bezug auf die Gründung eines Vereins. An fehlenden Fördermittel-Programmen lag es bis 2017 hingegen nicht. Weiterlesen

Arbeit finden in Deutschland – Tipps von Flüchtlingen für Flüchtlinge

Thünen-Institut veröffentlicht alltagstauglichen Ratgeber für Flüchtlinge

Mitteilung: Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Viele Menschen sind in den vergangenen Jahren als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Sie wollen hier arbeiten und für sich und ihre Familien eine Existenz aufbauen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, benötigen sie zunächst leicht verständliche Informationen über die ersten Schritte in den Arbeitsmarkt. Das Thünen-Institut hat dazu nun einen alltagstauglichen Ratgeber veröffentlicht, der praktische Tipps zusammenstellt und geflüchteten Menschen Mut machen will. Er ist auf Deutsch und Arabisch erhältlich. Die Broschüre ist die Ergänzung zum Ratgeber „Flüchtlinge einstellen – Tipps von Unternehmern für Unternehmer“, der schon im Sommer erschienen ist und stark nachgefragt wurde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde am 16. Dezember 2017 in Arbeit & Geld veröffentlicht.

“Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel gut gemeint, mehr Engagement gegen Niedriglöhne bringt aber mehr”

Neue Vorschläge des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)

Mitteilung: Hans-Böckler-Stiftung

Eine gezielte Senkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf Lebensmittel, wie sie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vorschlägt, hat zwar positive Verteilungseffekte, trifft aber nicht den Kern des Problems, das viele Haushalte mit niedrigen Einkommen haben. Eine generelle Senkung der Mehrwertsteuer, die das DIW ebenfalls befürwortet, könnte zudem zu Einnahmeausfällen für die öffentliche Hand führen, die notwendige Investitionen gefährden. Darauf weist Prof. Dr. Gustav A. Horn hin, der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Weiterlesen

Reform des Ruhestands notwendig: Wandel der Arbeitswelt lässt Altersarmut steigen

Mitteilung: Bertelsmann-Stiftung

Unbefristete Jobs und eine langjährige Bindung an den Arbeitsplatz – dieses Arbeitsmodell ist für viele Menschen selbstverständlich. Doch spätestens seit den 1990er Jahren hat es zunehmende Konkurrenz bekommen. Mini-Jobs, lange Phasen der Erwerbslosigkeit und niedrige Löhne gehören für eine steigende Zahl von Arbeitnehmern mittlerweile zum Alltag. Wie sich dieser Wandel der Arbeitswelt auf die Altersarmut auswirkt und wer davon am stärksten betroffen ist, hat eine Studie der Bertelsmann Stiftung untersucht.

Gütersloh, 26. Juni 2017. Das deutsche Rentensystem ist nicht ausreichend vorbereitet auf die steigende Zahl von Personen mit flexiblen Arbeitsverhältnissen, unterbrochenen Erwerbsbiographien und geringen Einkommen. Bis 2036 wird das Risiko für Altersarmut weiter steigen. Am stärksten davon betroffen sind alleinstehende Frauen, Menschen ohne Berufsausbildung und Langzeitarbeitslose. Doch viele der aktuell diskutieren Reformvorschläge können den Trend steigender Altersarmut nicht umkehren, da sie nicht zielgenau auf die Risikogruppen und die Ausbreitung des Niedriglohnsektors eingehen. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung zur Altersarmut, die auf Grundlage repräsentativer Haushaltsdaten die Alterseinkommen aus gesetzlicher, privater und betrieblicher Altersvorsorge von 2015 bis 2036 prognostiziert. Die Berechnungen haben die Wirtschaftsforschungsinstitute DIW Berlin und ZEW im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt. Weiterlesen

Rente muss reichen!

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017

Wann: 20. Juli 2017, 19.00 Uhr

Wo: Herrieden, Landgasthof Bergwirt, Schernberg 1

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

  • Lutz Egerer, SPD, Direktkandidat
  • Harald Weinberg, DIE LINKE, Direktkandidat
  • Manfred Scholl, CSU, Bundestagslistenkandidat
  • Dr. Herbert Sirois, B‘90/DIE GRÜNEN, Direktkandidat

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften stellen pünktlich zum Jahr der Bundestagswahl eigene Konzepte zur Sicherung der Rente vor und kritisieren die derzeitige Ausgestaltung des Rentensystems.

Sie betonen sowohl die Notwendigkeit eines wirksamen Schutzes vor Altersarmut als auch die Forderung nach einer vorläufigen Stabilisierung des Rentenniveaus auf dem aktuellen Niveau. Welche Konzepte haben die im Bundestag vertretenen Parteien?

In einem Podiumsgespräch haben Parteienvertreter die Möglichkeit, ihre Konzepte zur Überwindung einer drohenden Altersarmut vorzustellen.

Inhaltliche Einführung: Ulli Schneeweiß, ver.di Mittelfranken

Moderation Podiumsdiskussion: Stephan Doll, Geschäftsführer DGB Region Mittelfranken

 

Dieser Beitrag wurde am 22. Juni 2017, in Arbeit & Geld veröffentlicht und verschlagwortet mit .